Dienstag, 30. April 2013

Teil 185: Oktober.


Teil 185: Oktober.


Lilly - Sicht: 

Unsere Trennung ist jetzt schon eineinhalb Monate her und ich vermisse ihn wie am ersten Tag. Wieso musste uns sowas passieren, wieso konnte nicht alles gut laufen, wieso, wieso, wieso?
Wahrscheinlich war ich ihm längst egal, klar Flo hatte was anderes behauptet, aber was weiß er schon. Vielleicht hatte Basti schon längst eine neue Freundin, eine heimliche. Vielleicht hat er wieder was mit dieser scheiß Anna angefangen, die alles kaputt gemacht hat. Vielleicht verschwendete er keinen klitzekleinen Gedanken mehr an mich. Aber warum tu ich es dann?
Warum kann ich nicht einfach nach vorne blicken? Warum kann ich keine anderen Jungs an mich ranlassen? Warum, warum, warum? Warum liebe ich ihn immernoch, obwohl er mir so wehgetan hat, obwohl er mein Herz gebrochen hat, obwohl er alles kaputt gemacht hat? Warum?
Ich schrieb in mein Tagebuch. Es war mitte Oktober, draußen wurde es ungemütlicher, so verbrachte ich die Zeit in meinem Zimmer. Ich blätterte in den alten Seiten meines Tagebuches, als noch alles gut war. Ich hatte meinen Geburtstag beschrieben, als ich mein erstes Mal mit IHM hatte. Ich hatte beschrieben, als ich auf seinem Konzert war um IHN zu unterstützen. Als ER seinen Fans gesagt hat, das er mich liebt. Als ER für mich gesungen hatte, zur Versöhnung nach unserer ersten Trennung. Dann die ganzen Urlaubsgeschichten, die WIR zusammen erlebt hatten. Aber die letzten Einträge handelten von keinem WIR mehr, ich schrieb nur noch von meinem Schmerz, klar gab es auch ein paar schöne Momente in den letzten Wochen, aber nie so schöne, wie die mit Basti.
Andererseits stellte ich mir immerwieder die Frage, wieso ich nicht nach vorne schauen konnte? Immerhin hatte ich Schluss gemacht, weil er mich verletzt hat.
Meine Gedanken wurden unterbrochen als Justin ins Zimmer trat.
''Wollen wir irgendwas machen, mir ist arschlangweilig..'' ohne zu Fragen schmiss er sich auf mein Bett und ich klappte schnell mein sehr, sehr, sehr persönliches Buch zu und steckte es unter die Bettdecke. Er sah mich etwas komisch an. ''Du schreibst Tagebuch?'' kam es dann plötzlich total unglaubwürdig ''Ja, was dagegen?'' er dachte wieder nach. ''Eigentlich nicht, aber du könntest mit mir reden, wenn dir was auf dem Herzen liegt.'' - ''Awww, du bist so knuffig'' ich wuschelte ihm durch die Haare und lachte ''Ey, das war ernst gemeint, man'' jetzt lachte er auch. ''Also kommst du mit raus?'' ich argumentierte, dass es draußen kalt war und ich keine Lust hatte mich warm anzuziehen und nicht aufstehen wollte, aber letztendlich ließ ich mich dann doch überreden.

Basti – Sicht: 

Ein kalter Oktobersonntag, ich lag in meinem Bett. Ich dachte an Sie. Ich dachte an die ganzen Mädchen, mit denen ich in der letzten Zeit was hatte. Ich dachte daran, dass Philip meint, ich soll es lassen, dass es nicht zu mir passt. Luisa hat das auch gesagt. Felix auch. Anna nicht, mit ihr hatte ich nichts mehr zu tun. Gar nichts mehr, sie war nur noch selten in unserer Clique. Worüber ich auch froh war. In meinen Händen hielt ich ein Bild von mir und Lilly, es lag immernoch auf meinem Nachtisch, sie hatte es mir als sie mich damals besucht hatte ausgedruckt mitgebracht, eines vom Urlaub, eines wo wir uns küssten, eines was meinem Herzen Schmerzen zufügte.
Die anderen hatten ja recht, dieses ''rumhuren'' passt nicht zu mir, aber ich will doch nur versuchen glücklich zu sein. Seit der Trennung war ich nie richtig glücklich.
Und dann wurde mir wieder bewusst, wie sehr ich um sie kämpfen musste. Ich würde es nur ewig bereuen. Klar waren schon Wochen seit der Trennung vergangen, aber es muss doch noch eine Chance geben. Irgendeine. Irgendeine klitzekleine. Irgendeine die ich dringend nutzen sollte.
Ich stand auf und sah aus dem Fenster, plötzlich war ich voller Energie und dachte nach, was besonderes, was tolles, was schönes, was liebevolles sollte es schon sein.
Da kam sie mir, die Idee meines Lebens. Die Idee die sie einfach umhauen musste.
In Gedanken fügten sich ganz viele kleine Puzzleteile zu einem zusammen. Perfekt.

Samstag, 27. April 2013

Teil 184: Ablenkung.

Findet ihr auch, dass es für eine Versöhnung noch viel zu früh ist? :D
Ich lass euch noch bisschen zappeln :p <3


Teil 184: Ablenkung.



Basti – Sicht:

Ich wollte um Sie kämpfen, aber ich wusste nicht wie. Außerdem vielleicht wollte sie mich schon längst nicht mehr. Vielleicht braucht sie mich nicht mehr. Vielleicht hat sie einen besseren gefunden, der sie auch verdient und nicht enttäuscht. Vielleicht ist sie längst wieder glücklich.
Und vielleicht sollte ich es auch mal wieder versuchen, vielleicht war das die beste Ablenkung. Andere Mädchen.
Seit meinem Gespräch mit Lu waren wieder zwei Wochen vergangen. Es war Ende September. Unsere Trennung war schon über ein Monat her. Mir ist bewusst, dass ich sie Liebe und vermisse. Aber vielleicht würden mir andere Mädchen ja gut tun. Wie gut das Samstag war.
Am Abend ging ich mit den Jungs weg, wir gingen in eine Bar, tanzten und tranken.
Die anderen hatten ihren Spaß, ich hatte schon etwas viel getrunken, daher saß ich an der Bar, bis sich dieses Mädchen neben mich setzte. Sie war hübsch, sehr sogar. Außerdem war sie auch etwas angetrunken. Wir unterhielten uns oberflächlich, gingen dann aber tanzen, der Abstand zwischen uns wurde enger und enger. Mir war es egal, was die anderen denken würden. Ich bin Single. Und werde es auch nach diesem Abend bleiben. Auch wenn ich Lilly liebe.
Es wurde später und nachdem die junge Frau, ich schätze sie ein bisschen älter als mich, und ich noch etwas getrunken hatten. Ging ich mit zu ihr nachhause, sie stellte sich als Fiona raus und küsste mich. Sie konnte gut küssen, aber nicht so gut wie Lilly. Und als ich wieder an sie dachte, war mir alles egal. Ich wollte mich ablenken und das schien mir in dem Moment die beste Möglichkeit. Kaum waren wir in ihrer Wohnung stürzte ich mich auf sie. Ich schlief mit ihr, es war gut, aber nicht so gut mit Lilly. Fiona hatte ihren Arm um mich geschlungen und schlief ein, ich spürte ihren nackten Körper, ich fühlte nichts dabei. Das einzige woran ich dachte war, wie schön das jetzt mit dem Mädchen das ich liebe wäre. Ich konnte nicht schlafen, weil ich darüber nachdachte. Es ist wirklich wahr, egal mit wievielen Mädchen man spricht, flirtet, oder Sex hat, am Ende des Tages dachte man nur an die eine.
Ich verschwand in der früh aus Fionas Wohnung und ging nach hause. Mein Alkoholspiegel war gesunken und ich war eigentlich recht gut drauf. Meine Lilly Gedanken verschob ich nach weiter hinten und sie waren in den nächsten Wochen nur noch ein kleiner Teil in meinem Leben. Ich liebe sie zwar immernoch, aber ich konnte es ausblenden und hatte mit anderen Mädchen Spaß.
Vielleicht war es nicht richtig was ich machte, aber es lenkte ab. Und das war gut. Denn hatte ich keine Ablenkung, dachte ich an Sie und es zog mich runter.

Lilly – Sicht:

Mitte Oktober skypte ich mal wieder mit Flo, wir skypten nicht mehr oft, weil er lernen musste und ich Abstand brauchte. Aber es war Samstagnachmittag und ich vermisste ihn, er mich auch.
Wir redeten über sein Studium und meine Schule, über Erlebnisse der letzten Wochen und seine Beziehung mit Lia, die immer noch hielt.
Plötzlich hörte ich Basti's Stimme und ich sah ihn sogar durch die Webcam. Er sah mich auch, sah mich an, durch die Cam und sah dann schnell zu Flo, er meinte nur das er weg wäre, wahrscheinlich bis morgen und Flo nickte ''Jo, ich sags Mama'' damit verschwand Basti wieder aus dem Türrahmen.
Und ich war verwirrt, verwirrt ihn zu sehen und reden zu hören, verwirrt von alldem hier.
Aber ich hatte das dringende Bedürfnis Flo zu fragen, wie es Basti geht.
''Wie geht’s Basti so?'' - ''Ich weiß es nicht Lilly, er redet nicht mehr so viel mit mir, hängt dauernd mit seinen Freunden ab und kommt am Wochenende nicht nachhause, er tut so als obs im gut gehen würde, aber im inneren.. ich glaub er vermisst dich immernoch.. sehr...'' - ''Wieso kommt er nicht nachhause? Hat er was mit anderen..anderen Mädchen?'' Ich hatte Tränen in den Augen. Er gehört doch eigentlich mir. Immernoch. Für immer. ''Er versucht sich halt abzulenken, weißt du Lilly, bei uns Jungs ist das egal mit wievielen Mädchen wir reden oder flirten, oder die wir küssen.. abends im Bett denken wir nur an die, die wir wirklich lieben und das bist für ihn immernoch du.''
Wenn er nur wüsste, das es bei mir im Prinzip genauso ist.
''Was macht dich so sicher?'' ich musste einfach fragen, ich konnte nicht anders. ''Er bringt kein Mädchen mit zu sich, ein Bild von euch liegt Tag und Nacht auf seinem Nachtisch, er schreibt Lieder über Trennungen..aber darin kommt immer vor, wie sehr er die Person doch noch liebt. Er schreibt von dir Lilly, ich denke das sollte reichen.'' Was ist nur geworden aus uns beiden. Ich verabschiedete mich von Flo. Und weinte, mal wieder.

Dienstag, 23. April 2013

Teil 183: Friendship.


Teil 183: Friendship.


Lilly - Sicht: 

Es waren fast drei Wochen vergangen, genauer gesagt hatte das neue Schuljahr schon angefangen, ich würde dieses Jahr meinen Realschulabschluss machen und danach auf eine weiterführende Schule gehen, das hatte ich schon lange so geplant. Jedenfalls waren wir schon mitten im alljährlichen Schultrubel und ich war froh Ablenkung zu bekommen, denn mir gings immer noch richtig schlecht.
Justin musste ich alles genaustens erzählen, dann Steffi und Domi auch, ich war aber froh jetzt wieder mehr Zeit mit ihnen verbringen zu können. Ich versuchte mich auch mit allen mitteln Abzulenken und so unternahm ich Nachmittag immer was mit Steffi, Domi oder oft auch Justin. Er war mir richtig ans Herz gewachsen. Auf die Frage wie es mir gehe, antwortete ich zwar immer mit ''gut'' und ''Ja wirklich, ist alles okey.'' aber ich fühlte mich immer noch schlecht.
Das Gefühl sich nicht mal mehr auf ein gemeinsames Wochenende freuen zu können, die Tatsache das er nicht mehr neben mir aufwacht, ich ihn nicht mehr spüren und fühlen kann, dass er einfach nicht mehr da ist, das alles tut weh. Er hat mein Herz gebrochen, aber ich liebe ihn immer noch.

Auf solche Gedanken komm ich dann in einer Mathestunde, in der ich gerade gelangweilt sitze und mich schon wieder selbst ohrfeigen könnte, weil ich nicht aufpasse und an ihn denke, obwohl ich nicht an ihn denken will.. so ist es leider oft.
Aber ich rutsche einfach immer wieder in unsere Welt ab, die einfach nicht mehr besteht.
Ich vermisse seine Guten Morgen und Gute Nacht Nachrichten, sein Atem auf meinen Lippen, seine braunen warmen Augen, sein ''Ich liebe Dich.''
''Hey Lilly, die Stunde ist aus, wir haben Pause.. huhuu'' Domi wedelte mit seiner Hand vor meinem Gesicht rum und ich erschrak ''Ja okey'' murmelte ich und brauchte einige Sekunden um wieder normal denken zu können. ''Hey, ist alles okey bei dir?'' fragte er besorgt, als wir zusammen rausliefen ''Ja, alles gut.'' sagte ich knapp und lief zu meinem Spint, er kam mit ''Mensch Lilly, jetzt lüg mich doch nicht immer an.. ich weiß genau, wie's dir geht, dir geht’s scheiße und du vermisst ihn.'' ich sah ihn an, ich sah ihn einfach nur an und nickte ''Sieht man mir das so an?'' murmelte ich dann unsicher und hoffte auf eine ehrliche Antwort. Sah ich aus wie ein Mädchen, dem es scheiße ging, weil.. weil mit ihrem Freund Schluss ist? ''Nein Lilly, du siehst super aus, ich frag mich wie du das hinbekommst, wo du mit deinen Gedanken dauernd wo anders bist, du siehst aus als würde es dir bestens gehen, aber ich kenn dich, sehr gut sogar und ich weiß das du das nicht mehr lange aushälst, also rede mit mir!'' Ohman, war er süß. ''Danke Domi'' war alles was ich rausbrachte und umarmte ihn. Wir hatten uns lange nicht umarmt, aber in letzter Zeit wuchsen wir wieder mehr zusammen.

Basti – Sicht:

Da war diese leere in mir, die Leere in meinem Kopf. Ich konnte mich auf nichts mehr konzentrieren, ich wurde aufgerufen und wusste nichts. Ich werde angesprochen und bekomm's gar nicht richtig mit. Und warum? Ja genau, wegen ihr.
Die Jungs versuchten mich abzulenken, aber andererseits wussten sie nicht mehr wie. Ich redete oft mit Lu, sie verstand mich irgendwie, bzw. sie hörte einfach nur zu. Auch wenn ich Angst hatte, das sie einiges davon Lilly erzählen würde, aber sie meinte der Kontakt zwischen den beiden wurde ein bisschen weniger, worüber ich mir auch Vorwürfe machte.
Aber Lu sagte, sie verstand Lilly, dass sie etwas Abstand von allem hier gewinnen will.
Heute war wieder so ein Tag, ich hatte mich mit den anderen am See verabredet, aber ich war schon früher da, genau wie die Freundin von Philip, sie hatte versprochen etwas früher zu kommen.
Heute redeten wir nicht, aber es tat einfach gut nicht alleine zu sein. Bis Lu das Schweigen brach.
''Vermisst du sie immer noch so?'' ich nickte und sah zu ihr ''Jede Sekunde..''
Wir hatten keinen Kontakt mehr, null. Was auch weh tat.
''Ich glaub sie meinte die Trennung echt ernst..'' murmelte ich und sah zu Luisa ''..aber ich liebe sie trotzdem.''

Samstag, 20. April 2013

Teil 182: Wieso?

Hab manchmal das Gefühl, ich verwechsel die Zeiten..
weil ich nicht immer weiß ob ich Gegenwart oder Vergangenheit schreiben soll :D
Entschuldige mich mal dafür, wenn das etwas durcheinander ist.. :/ :D



Teil 182: Wieso?


Basti – Sicht: 

Philip schrieb nur noch, dass er dann vorbeikommen würde und ich ihm alles in Ruhe erzählen sollte. Ich war froh mal etwas Gesellschaft zu bekommen, nachdem ich den ganzen Tag alleine in meinem Zimmer verbracht hatte. Aber ich traute mich irgendwie auch nicht wirklich raus, so blöd es sich auch anhört, ich will Flo und meine Mama einfach nicht sehen. Mein großer Bruder war ja eh auf ''ihrer Seite'' und Mama.. nein, lieber nicht.
Ich dachte jede Sekunde an Lily, wieso hatte ich dieses Mädchen einfach so gehen lassen?
Wieso bin ich so ein rießengroßer Arsch gewesen? Wieso hab ich sie so verletzt? Mein Kopf war voller Leere. Es schwirrten soviele Fragen darin herum, jedoch keine Antworten.
Das einzige was ich wusste, ja wirklich, das einzige was mir bewusst war, war die Tatsache, dass ich Lilly liebte und jetzt schon vermisste.
Dann klopfte es und Phil betrat mein Zimmer, als erstes lief er zum Fenster und zog den Rollo nach oben.. ohman. Dass ich nicht mal das geschafft hatte.
''Also was' jetzt passiert?'' er setzte sich zu mir und ich vergrub meinen Kopf in meinen Händen. ''Wir hm.. wir haben Schluss gemacht..'' er schluckte einmal und sah mich weiter fragend an,
''Sie oder du?! Und warum die scheiße, man?!?!''
Nachdem ich einmal tief durchgeatmet hatte, sprudelte alles aus mir heraus:
''Wohl eher Sie.. Man Phil, Anna hat mich gestern als du uns rausgeschickt hast geküsst und verdammt aber ich hab mitgemacht und ich habs ihr erzählt, sie hat einfach was besseres als mich verdient, dann hat sie bei Flo gepennt und heute Mittag Schluss gemacht und heim.. Ich hab alles kaputt gemacht.. alles.. ich hab sie verletzt, obwohl ich sie liebe.. Sag mir Phil, sag mir.. warum ich so ein scheiß Vollidiot bin?!'' Während meines Vortrags wurde meine Simme schneller und undeutlicher, bis mein bester Freund mich stoppte.
''Man Basti, wieso?!''
Ich zuckte nur die Schulter, wusste es selbst nicht.
''Wenn du sie wirklich liebst und du dir da auch endlich mal sicher bist, weil ich hab das Gefühl.. ach egal, kämpf einfach um sie!!''

Lilly – Sicht:

Meine Mum war geschockt, aber wir redeten dann nicht mehr viel und ich war froh als sie das Auto in der Einfahrt parkte. Endlich daheim.
Als ich die Wohnung betrat, erschrak ich etwas weil der gesamte Gang voller Farben, Pinsel und Kartons stand. Uuh, klar Umzug, Renovierung, pipapo. Familienzuwachs, yipiyeey.
Naja, auf Justin freute ich mich ja wirklich als kleinen Bruder.
Der bereitete mir auch den nächsten Schrecken, als ich nämlich in mein Zimmer kam, saß er da seelenruhig mit meinem Laptop und chillte sein Leben.
''yo diggah'' ich lächelte und er drehte sich um und sah mich an. ''Ohh, ehm hii'' er lächelte auch und ich setzte mich zu ihm und ihm. ''Ich hab nichts angeschaut, naja doch deine Urlaubsbilder mit Basti, sonst nur Internet, weil mein Laptop noch nicht ausgepackt ist..''
Urlaubsbilder. Basti. Tut weh. Sehr sogar.
''Hm okey..'' ich wollte viel mehr sagen, aber meine Stimme versagte.
Als Justin dann auch noch das Internet Fenster schloss und ich mein Hintergrundbild sah, was Basti und mich küssend am Strand zeigte, war alles vorbei.
Ich war am Ende.
Wieder liefen mir Tränen über die Wange.
Schon wieder, Mist.

Montag, 15. April 2013

Teil 181: ''Es gibt kein Lilly + Basti mehr, nur noch Basti und Lilly.''

Hallihallo. :*

Wisst ihr was heute ist? Richtig, der 15.04.2013 und am 15.04.2012 hab ich hier den ersten Teil online gestellt :p HAPPY BIRTHDAY TO MY BLOG. <3
Wahnsinn, wie die Zeit vergeht, nicht wahr? :o 

Ich denke auch, heute ist der richtige Tag um mich mal bei euch zu bedanken :)
Ihr seid die liebsten, tollsten, coolsten Blogleser auf dieser ganzen Welt :)
Ich hätte mir das niemals erträumen können, dass es Menschen gibt, die ''lieben'' was ich schreibe und ich danke euch dafür, das ihr es möglich gemacht habt! :)
Danke auch, für die ganzen motivierenden, lustigen und ehrlichen Kommentare! :)
Ich weiß das wirklich zu schätzen. :*
Finde auch mein Timing total gut :D
Vor einem Jahr haben sich die beiden das erste Mal getroffen, jetzt ist Schluss..
Auch wenn das in der ''Lilly und Basti Welt'' kein Jahr war, aber egalo. :D

Bis bald. :*


Teil 181: ''Es gibt kein Lilly + Basti mehr, nur noch Basti und Lilly.''


Es war diese Leere die mir so zu schaffen machte, fast alleine in einem Zugabteil, das war verdammt gruselig. Die Menschheit hatte an einem relativ warmen Samstagnachmittag im September wohl besseres zu tun, als im Zug zu sitzen. Verständlich, ich hatte mir das ja auch anders vorgestellt.
Aber jetzt, jetzt sitz ich hier in einem viel zu großem T-Shirt, einer gammligen Jogginghose und vorallem ganz allein. Das war garantiert nicht der Plan für dieses Wochenende gewesen, garantiert nicht. Aber gut, ich musste es hinnehmen. Ich konnte sowieso nicht anders, es ging einfach nicht anders.
Ich sah aus dem Fenster beobachtete Musik hörend die Landschaft und die verschiedenen Menschen. Versuchte nicht an das zu denken, was heute passiert ist. Aber es ging nicht aus meinem Kopf. Ich ging jeden einzelnen wunderschönen Moment in unserer Beziehung durch und das waren echt verdammt viele. Doch dann kamen die Streits und Meinungsverschiedenheiten und immer wieder tauchte Anna in unserer Geschichte auf.
Während ich mir innerlich zusprach, das es besser so ist, wenn Schluss mit allem ist, waren meine Augen wohl anderer Meinung. Wieder liefen mir ein paar Tränen über die Wange.
Dieses ewige Geheule ging mir jetzt schon auf den Geist, normalerweise war ich nicht der Typ Mensch der wegen allem heult, nicht mal bei traurigen oder furchtbar romantischen Filmen, hatte ich das Bedürfnis deshalb weinen zu müssen.. aber Basti, Basti hatte einfach einen anderen Menschen aus mir gemacht. Oderso.
Ich war froh als mein Zug kurz nach halb sieben in meinen Heimatbahnhof einfuhr und ich meine Mutter die ich vorher schon informiert hatte am Bahnhof erblickte. Langsam lief ich ihr entgegen und nahm sie dann aber gleich in den Arm. ''Hey kleine, was warum sollte ich dich.. also, erzählst du mir was passiert ist?'' ich nickte nur und wir gingen zum Auto. Im Auto sah sie mich immerwieder schief von der Seite an, während ich gedankenverloren aus dem Fenster sah ''Ist das ein Shirt von Basti?'' ohman, wieso will sie sowas wissen. ''Nein, ist von Flo.'' dann war kurz Stille, nur das Radio spielte Musik ''Wieso von Flo?'' - ''Weil er mir angeboten hat, dass ich es behalten darf.'' - ''und wie kommt er dazu? Sag mir doch was los ist..'' - ''Nur damit du nicht mehr nervst und lass mir bitte meine Ruhe danach, Basti und ich wir haben Schluss gemacht.''
Entsetzt sah sie mich an.

Basti – Sicht:
Sie ist weg. Weg. Weg. Weg. Das Mädchen das ich liebe, einfach weg. Für immer?
Laute Musik dröhnte in meinen Ohren, ich lag in meinem Bett, es roch nach ihr. Somit dachte ich an Sie, nur an sie und es tat weh. Mir tat es weh, das ich ihr so wehgetan hatte.
Was bin ich nur für ein riesengroßer Idiot.. Das Mädchen das mich liebt hat mich verlassen, weil ich meine Ex geküsst hatte bzw. diese ja eigentlich mich. Ich konnte Lilly voll und ganz verstehen, ich bin ein scheiß Mensch.
Und ich vermisse sie, jetzt schon. Ich liebe sie doch mehr als alles andere auf der Welt.
Ohne das ich es merkte, liefen mir salzige Tränen über die Wange. Mein Handy vibrierte, für einen kurzen Moment dachte ich es könnte vielleicht Lilly sein, aber wieso sollte sie.
Es war Philip der schrieb ob Lilly und ich heute Abend mit weggehen wollten.
Toll, er weiß ja noch nichts davon. ''Nein, ich muss dir da eh noch was erzählen..'' schrieb ich zurück und vergrub meinen Kopf unter meinem Kissen. Schämen sollte ich mich und tat ich irgendwie auch. Ich schämte mich dafür, wie blöd ich bin. Wie verdammt blöd.
Sie war perfekt für mich und ich merkte es nicht. Ich hab es nie gemerkt, sie in Gedanken viel zu oft mit Anna verglichen. Dabei war sie so viel besser als sie. Was bin ich nur für ein dummer Mensch.
''Hö, was ist los?'' schrieb Philip da wieder..
''Es gibt kein Lilly + Basti mehr, nur noch Basti und Lilly.''
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Frage des Tages, 
wie sollte der liebe Basti um seine Lilly kämpfen?