Sonntag, 16. Juni 2013

Teil 198: Kisses

Teilweise finde ich die Teile im Moment echt miserabel, aber naja, ich hoffe das wird wieder besser.. :o 
Ihr seid so süß <3333 Besten Leser der Welt. :*

Teil 198: Kisses


''Ich vertraue dir, ich brauche noch ein bisschen Zeit, aber ich will das alles wieder so wird wie früher!'' ich drückte ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen und er murmelte ''oder noch besser'' und streichelte meine Hand. Ich lehnte meinen Oberkörper an ihm und lauschte der Musik die aus meiner Stereoanlage kam, bis ich Basti's Bauch knurren hörte und ich sah zu ihm hoch, er zuckte nur entschuldigend die Schultern ''Hat da jemand Hunger?'' neckte ich ihn und zog ihm im gleichen Moment noch nach oben ''Komm, ich hab ne Pizza für dich.'' er grinste mich glücklich an und zog mich im stehen nochmal zu sich ''Du kennst mich halt..'' flüsterte er und verschrenkte unsere Hände, während wir uns schon wieder küssten. Händchenhaltend liefen wir die Treppe nach unten und machten uns die Pizza. Basti deckte den Tisch und ich holte Gedränke, er zündete sogar eine Kerze an. ''Oh, Candle-Light-Dinner mit Tiefkühlpizza?'' lachte ich und er grinste ''Kennst mich doch, bin voll der Romantiker unso'' Wir lachten beide und genossen unser Abendessen. Naja, Abend es war schon kurz nach zehn. Basti gähnte laut und ich schaute ihn schief an ''Sollen wir dann schlafen?'' er nickte ''Ja, wäre cool, Autofahren macht müde.'' wir räumten zusammen die Küche auf und ich rief noch ein 'Gute Nacht' ins Wohnzimmer, drei mal kams zurück. Mama, Robert, Sophie und was ist mit Justin? Hm.
Ich ging mit Basti nach oben und schickte ihn schon mal in mein Zimmer, damit er sich umziehen kann, während ich noch kurz zu Justin ging. Ich betrat das Zimmer ohne zu klopfen und fand ihn mit seinem Laptop auf dem Bett vor. Er sah mich mit großen Augen an ''Was gibt’s?'' - ''Hm nichts eigentlich, ich wollte nur Gute Nacht sagen unso, kucken was du so treibst..?'' er nickte und sah zu seinem Laptop ''Ich skype noch n bisschen..'' lächelte und ich hörte jemanden durch seinen Laptop kichern. Oho. Grinsend sah ich zum ''Dann viel Spaß, kleiner'' ich zwinkerte ihm zu und das gleiche wünschte e mir auch. Dann ging ich zurück in mein Zimmer, wo Basti bereits im Bett lag. Er trug eine Boxershort und ein T-Shirt. Ich verabschiedete mich mit meinen Schlafklamotten ins Bad und machte mich fertig, bis ich mich dann endlich zu Basti legen konnte. Er lag außen am Bett, somit lag ich zwischen ihm und der Wand.
Wir lagen uns gegenüber und sahen uns in die Augen. Wie lange hatte ich auf so einen Moment gewartet. Monate. Ich rückte ein bisschen näher an ihn und uns trennten vielleicht fünf Zentimeter, er war so schön. Ich grinste ihn an und er mich. ''Ich liebe dich.'' flüsterte er und ich grinste noch mehr, ging ein bisschen auf ihn zu und kurz vor seinen Lippen flüsterte ich ein ''Ich liebe dich auch..'' dann legte ich meine Lippen auf seine und stütze mich mit beiden Händen neben seinem Kopf ab, während seine Hand auf meinem Hinterkopf lag. Erst bewegten sich unsere Lippen nur ein wenig, es war ein sanfter Kuss, aber dann drückte er mich ein bisschen härter auf sich und seine Zunge stupste schüchtern gegen meine, ich gab ihr einlass, während ich in den Kuss lächelte und Basti ließ meine Zunge mit seiner spielen. Für eine kurze Zeit knutschten wir wild herum, aber dann löste ich den Kuss und kuschelte mich lufholend an seine Seite.

''Ich bin etwas aus der Übung, glaub ich'' flüsterte ich wieder und legte meinen Arm um seinen Bauch ''das kriegen wir wieder hin'' flüsterte er, drückte mir noch einen Kuss auf die Stirn und dann wurden wir ruhig und schliefen ein.  

Mittwoch, 12. Juni 2013

Teil 197: Trust me, please

Teil 197: Trust me, please


Basti – Sicht:

Es fühlte sich an als würden wir uns das erste mal bei ihr zuhause treffen. So neu, obwohl es ja 'alt' ist. So schüchtern, obwohl wir uns schon so lange kennen. So komisch.

Aber sie ist noch genauso schön wie schon immer. Genau so wunderschön. Und ich konnte es immernoch nicht fassen, das ich sie wirklich wieder hatte. Ich hatte es geschafft.
''Komm mit!'' brachte sie über ihre Lippen und ich ging ihr hinterher in die Küche, wenn ich mich richtig erinnerte war die doch da. Halt nein, das Wohnzimmer. Auf dem Sofa saß ihre Familie, ihre Mutter entdeckte uns als erstes und lächelte. ''Ich will dir kurz Reinhold und Sophie vorstellen.''
Ein gut gebauter Mann kam auf mich zu und schüttelte mir freundlich die Hand und das Mädchen starrte mich mit großen Augen an und ich sie im Gegenzug verwirrt zurück. Lilly musste lachen.
Und mir fiel auf wie ich das Lachen vermisst hatte, bis Sophie mich dann anstotterte ''hi.. ich..b-bin S-s-soo-soophi-sophie!'' ich lächelte und klopfte dem jungen Mädchen auf die Schulter ''Cool, hi Sophie!'' dann schob mich Lilly aus dem Wohnzimmer und lächelte ''In mein Zimmer?'' ich nickte und ging ihr wieder hinterher. Was für ein Vorteil für mich, ihre Figur ist immernoch ein Traum.
Wie kann man nur so gut aussehen?
''Hör auf mir auf den Arsch zu starren!'' lachte Lilly und wackelte daraufhin mit ihrem Hinterteil, während ich mich verlegen am Kopf kratzte ''Tut mir Leid.'' murmelte ich, aber sie winkte nur ab.
Wir gingen in ihr Zimmer und ich hatte fast vergessen wie es aussah. Als wir reingingen, lag da auf dem Bett dieser Junge und ich wusste nicht so recht was ich mit ihm anfangen sollte. So blöd es sich anhört. Er drehte sich ruckartig zu uns um, als die Tür zufiel und starrte mich an. Komisch.
''Man Justin, leg dich doch einfach mal in dein Bett!'' lachte Lilly und zog ihn aus ihrem Bett, während ich das ganze Schauspiel beobachtete. ''Alter, du weißt genau, dass deins bequemer ist!!'' maulte er, lachte aber, bis Lilly ihm einen warnenden Blick zuwarf, dann stand er auf und kam auf mich zu. ''Hey, ich bin Justin, Lilly's kleiner Bruder odersowas'' fragend sah sie zu ihr und sie zuckte mit den Schultern, nickte aber. Diese komische Geste, die man eben immer macht, wenn man sich unsicher ist. ''Basti, Hi'' wir gaben uns auf eine seltsame Art und Weise die Hand und er lächelte ein wenig. Dann sah er fragend zu ihr ''Ich geh dann mal?'' - ''Ja, das tust du!'' er gab ein trauriges 'okey' von sich und geh aus dem Raum. Okey, ich wusste nicht ganz was ich von ihm halten sollte.
''Also ehm.. das war Justin'' meinte Lilly und ich nickte einfach nur und sah mich um ''Du hast ja gar keine Poster mehr von mir'' - ''Haha, wie lustig, Idiot'' sie gab mir einen Schlag auf die Schulter und ich ließ mich rückwärts in ihr Bett fallen.

Lilly – Sicht:
Ich setzte mich ein Stückchen neben ihn, lehnte mich an der Wand und und betrachtete ihn von der Seite während er sich umsah. Wie konnte man nur so ein perfektes Gesicht haben?
''Du Lilly?'' er drehte sich zu mir und ich sah ihn erwartungsvoll an ''Ich freu mich hier zu sein, bei dir!'' ich lächelte, nahm seine Hand und flüsterte ''Ich freu mich auch, Basti.''
Es ist immernoch diese merkwürdige Stimmung zwischen uns, gestern war es nach einer Zeit anders, aber heute.. es ist seltsam. ''Ich hoffe diese Stimmung verändert sich noch'' lachte er in sich hinein und sprach somit meine Gedanken aus, ich stimmte ihm zu und lächelte ihn an.

Er rutschte ein wenig näher zu mir und streichelte über meine Handfläche und suchte dann meine Augen. Ich starrte auf seine perfekten weichen Lippen, dann hob er mein Kinn wieder damit ich in seine Augen sehe ''Darf ich dich .. küssen?'' er wirkte so schüchtern, das es einfach nur total süß war und ich nickte grinsend ''ja!'' dann kam er mir näher und ich bekam eine Gänsehaut, mein Bauch kribbelte während sich unsere Lippen im Takt bewegten. Ich zog ihn noch ein bisschen näher an mich, aber dann beendete er den Kuss und flüsterte ''Ich hab dich so vermisst die ganze Zeit, ich will dich nicht nocheinmal verlieren, ich geb dir so viel Zeit wie du brauchst, aber vertrau mir bitte wieder!''

Sonntag, 9. Juni 2013

Teil 196: Family

Hallo ihr Lieben! 

es tut mir Leid, das es gerade so zögerlich weitergeht, aber ihr wisst ja.. Schule! ._.
Und das Wetter! *-*
Dafür ist der Teil jetzt aber extra ein bisschen länger! :))
Hoffe das sieht man auch. :D

Bis dann. 

Teil 196: Family


Also an sich mag ich solche Familienbesuche ja und meine Oma sowieso, aber eigentlich wollte ich nur das der Tag schnell vorbei geht, denn Basti wird ja morgen kommen.

Allerdings war es gerade mal Mittag und wir aßen bei meiner Oma Hedwig Sauerbraten und Klöße, war echt lecker, aber das ist Oma-Essen ja sowieso immer, oder nicht?
Meine Oma ist eine sehr liebenswerte Person, dauernd musste sie jemandem durch die Haare wuscheln oder in die Wangen kneifen, gerade spürte ich wie sie mich beobachtete, ich spürte ihren Blick auf mir und sah zu ihr hoch um ihr ein Lächeln zu schenken. Sie lächelte zurück und meinte ''Lilly, mein Schätzchen, was macht die Liebe?'' ich grinste und sah zu Justin der ebenfalls lächelte und gab meiner Oma dann eine Antwort ''Es ist wieder alles bestens.'' - ''Das freut mich, du musst schnell den richtigen finden und heiraten, ich will deine Hochzeit schließlich noch miterleben!!'' wir alle lachten und ohne meine Antwort abzuwarten wandte sie sich zu Reinhold ''und du bist ein sehr guter Mann für meine Tochter, viel besser als dieser Musiker..''
Ich dachte an meinen Vater, Oma hatte ihn nie sehr gemocht, weil er so wenig Zeit für seine Familie hatte und selten Zeit und Lust auf irgendwelche Familienfeste und weil sie der Meinung ist, er hätte sich nie richtig um mich gekümmert.
Wie lang hatte ich ihn jetzt nicht gesehen? Ein dreiviertel Jahr oderso, damals als er meine Mutter betrogen hatte mit diesem 20-jährigen Mädchen, aber fehlt er mir?
Er ist mein Vater.. aber ich hab doch jetzt eine Familie, andererseits Justin und Sophie hatten doch jetzt auch wieder eine richtige Familie und trotzdem verbringen sie noch Zeit mit ihrer Mutter. Vielleicht hätte ich ihm mal schreiben sollen, er ist doch mein Vater und zu mir war er immer gut, außerdem wohnt er in Wipperführt.. darüber musste ich später mal mit Basti reden oder mit Justin.
Nach dem Mittagesssen gingen Sophie, Reinhold und meine Mutter nach draußen, weil mein ''Stiefvater'' was von Mamas Heimatdorf sehen wollte. Justin und ich halfen meiner Oma beim abräumen. ''Justin ist ein guter Junge, oder?'' flüsterte sie mir zu, aber er sah es und grinste ''Ja, ein sehr guter, der süße kleine Justin'' ich wuschelte ihm durch die Haare und Oma lachte herzhaft. ''Ach Gottchen, ihr seid süß.'' meinte sie und im selben Moment vibrierte mein Handy in meiner Hosentasche. Es ist immernoch komisch sms'n von ''Schatz <3'' zu bekommen, aber gleichzeitig ein wunderschönes Gefühl.
Wenns dir nichts ausmacht, würde ich heute Abend schon kommen? :o
Ich muss und will dich wieder sehen! <3
Vor Freunde machte ich einen Luftsprung und mein Stiefbruder und meine Oma drehten sich erschrocken zu mir um, während ich einen Tanz durch die Küche machte und aus den Augenwinkeln sah, wie Justin meine Oma den Kopf schüttelten beruhigte ich mich wieder.
Zusammen räumten wir dann weiter die Küche auf und ich grinste wie eine blöde, spürte aber wieder Oma Hedwigs Blick auf mir ''Bist du immernoch mit diesem Musiker zusammen, Hase?'' - ''Wieder ja, wir hatten uns ehm getrennt, aber es ist alles wieder gut'' – ''Ich weiß, ich weiß, das hat mir deine Mutter erzählt. Mensch, das ihr in dieser Familie alle auf Musiker steht, aber ich will ihn kennenlernen, okey?'' ich versprach ihr das ich ihr ihn vorstellen werde und dann sprach sie mit Justin ''Und du mein Junge, bist du auch vergeben?'' Justin verneinte und die beiden redeten während ich an Basti dachte. Ich hatte eine Nacht mit ihm vor mir und die erste nach sehr langer Zeit. Aber ich nahm mir vor ihn noch nicht ganz an mich heran zu lassen, ich wusste ja nochnichtmal ob ich ihm wieder richtigen Vertrauen konnte, zumindest jetzt am Anfang.
Er schrieb noch das er zwischen acht und neun da sein wird und meine Aufregung stieg.
Um kurz nach vier fuhren wir nach hause und ich machte mich sofort daran mein Zimmer aufzuräumen, wobei ich von Justin beobachtet wurde, der wie immer in meinem Bett chillte.
''Heute Nacht muss ich ja in meinem Bett schlafen..'' quengelte er und ich sah ihn mitleidig an ''Ohnein, dann hast du gar keinen der dich beschützt, wenn du schlecht träumst, armer kleiner Justin'' er streckte mir die Zunge raus und ich räumte meine Klamotten die von gestern noch rumlagen in den Kleiderschrank.
''Schläft er heute nacht bei dir im Bett?'' - ''Schon, wieso?'' er kratzte sich verlegen am Hinterkopf und überlegte ein wenig ''Ich weiß nicht, wie ich das sagen soll.. Ich will einfach nur, das du ihm nicht sofort wieder alles gibst, weißt du wie ich meine? Also igentlich will ich nur, das du nicht wieder verletzt wirst, nochmal so eine Liebeskummerstimmung halt ich nicht aus.''
Ich setzte mich zu ihm und bewunderte den kleinen mal wieder für seine Reife.
''Das ehm ist süß von dir und ich verspreche dir, das ich auf mich aufpassen werde.. Außerdem also, ich wollte sowieso mal ''Danke'' sagen, du warst jetzt immer für mich da und ich hoffe das bist du auch in Zukunft und blablabla du weißt schon, ich hab dich lieb, kleiner.'' weil ich so gut drauf war, drückte ich ihm noch einen Kuss auf die Wange und er strich verlgen über die Stelle, ehe er mich anlächelte ''Werde ich auch in Zukunft sein, beste große Schwester der Welt''
Wir machten noch ein wenig quatsch, dann duschte ich mich und wollte mich ein wenig hübsch für IHN machen. Mein Herzschlag beschläunigte sich jetzt schon und ich war mehr als aufgeregt. Meine langen braunen Haare ließ ich mit ihren Naturlocken über meine Schultern fallen und zog eine schwarze Leggins und einen kuscheligen aber schicken bunten Pullover darüber an.
Um halb neun hörte ich das es klingelte und warf noch einen letzten Blick in den Spiegel, dann ging ich mehr als aufgeregt zur Tür und atmete nochmal tief ein und aus bis ich sie öffnete, dann stand er da, dieser perfekte Junge und sah von seinem Blick auf den Boden zu mir auf ''Hey'' hauchte ich, weil ich einfach mal wieder nichts richtiges rausbrachte ''Hi'' meinte er und ich bat ihn rein.
Er hatte eine große Reisetasche dabei und mit dem Gedanken das er länger hier bleiben wird, schlich sich ein Lächeln auf meine Lippen. ''Ich ehm.. ich freu mich so dich zu sehen!'' murmelte er schüchtern und kratze sich verlegen am Hinterkopf. ''Ich freu mich auch.'' war meine Antwort und dann kam er mir ein bisschen näher und steckte eine Haarsträhne hinter mein Ohr, ich bekam Gänsehaut.

Daraufhin hob er mein Kinn nach oben und gab mir mit seinen weichen Lippen einen kurzen, schüchternen Kuss.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Teil 195: Little Brother

Heyho :)

heute nur ein kleines Übergangskapitel, weil ich euch nicht noch länger warten lassen wollte. :/
Wenn Basti dann wieder ganz im Spiel ist, wird alles wieder kuuuuhler :))
Hoffe euch gefällts trotzdem. :)
Bis dann. <3 



Teil 195: Little Brother


Ich konnte mir vorstellen, dass ich die ganze Zugfahrt ein Grinsen auf den Lippen hatte, es war einfach zu schön um wahr zu sein. Alles fühlte sich wieder so gut und gleichzeitig neu an, wie ein neues Kapitel, dass an ein altes anknöpft, dass nie richtig aufgehört hat, aber trotzdem neu ist.

Kompliziert, aber einfach nur schön. Auch wenn es komisch war, ihn plötzlich wieder zu küssen und nah zu sein, und auch wenn die Stimmung zwischen uns noch etwas angespannt war, es ist alles wieder genauso wie ich es wollte, wenn nicht sogar noch ein bisschen besser, aber das wird die Zukunft zeigen.
Um kurz nach elf Uhr fuhr ich unseren Bahnhof ein und entdeckte schon meine Mutter am Bahnsteig, die mir zuwinkte und mich anlächelte, mit einem Lächeln auf den Lippen lief ich auf sie zu und wir gingen nach einer kurzen Begrüßung sofort ins Auto, da es sehr kalt war.
Winter ist uncool. Ich sah aus dem Fenster und lächelte ''Naaa?'' wollte sie dann auch wissen und ich sah sie verwirrt an, als wüsste ich nicht um was es geht.
''War dein Besuch denn jetzt erfolgreich?'' wollte sie aufgeregt wissen, konzentrierte sich dann aber wieder auf die Straße. ''Nunja, also kann Basti dann morgen für ein paar Tage zu mir kommen?'' sie strahlte mich an ''Oh ich freu mich für dich und euch und ach wie schön, natürlich kann er kommen, er ist immer willkommen!!!'' okey, was ist mit meiner Mutter los? Ich nickte nur etwas verstört ''Okey cool'' und wandte mich dann ab. Komisch.
Zuhause angekommen wollte ich mich totmüde in mein Bett legen, merkte aber dass das schon besetzt war. Ehm okey. Ich zog die Bettdecke runter und Justin quickte entsetzt auf, mit seinem Handy in der Hand lag er da und sah mich mit einem entschuldigenden Lächeln an ''Hiii'' – ''Hey, was machst du hier?'' lachte ich und warf die Bettdecke wieder zu ihm, da er wieder mal nur in Boxershort dalag '' Ich.. also dein Bett ist halt größer als meins und ich wollte ja wissen wies heute war, wenn du mir schon keine einzige Nachricht schreibst du Pennerin''
Nachdem ich mich umgezogen hatte legte ich mich neben ihn und er sah mich erwartungsvoll an, dann erzählte ich ihm von dem Tag und was Basti alles gesagt hat und von seinem 'ich liebe dich' das in meiner Rede besonders hervorgehoben wurde und dann sah er mich wieder mit großen Augen an. ''Also seit ihr jetzt wieder so richtig zusammen?'' hm, ich zuckte mit den Schultern ''Ja keine Ahnung, also ja, eigentlich schon ja..'' Eigentlich schon.
Er nickte, mal wieder, das war eine Geste die er ziemlich oft macht ''Cool, wann kann ich ihn kennenlernen?'' - ''Wenns klappt, übermorgen!'' ich grinste ihn an und er lächelte zurück.
''Genau dieses Grinsen hat dir gefehlt!'' ich grinste noch mehr und wir legten unsere Köpfe nebeneinander, quatschten noch über das ein oder andere und schliefen dann in meinem Bett ein. Ich mit dem Gedanken an Basti. Wie so oft.


Samstag, 1. Juni 2013

Teil 194: Rain

Ich wünsche euch einen schönen Samstagabend und viel Spaß beim lesen des neuen Teils. :) <3 

Teil 194: Rain 



Basti hatte seinen Arm um mich gelegt und mein Kopf lag auf seiner Schulter, während er mit meinen Haaren spielte. Es fühlte sich alles so gut an, so .. perfekt.
''Ich will dich nicht nocheimal verlieren, ich verspreche dir keine scheiße mehr zu bauen, Lilly'' murmelte mein Freund und ich sah zu ihm hoch und gab ihm einen kleinen Kuss auf die Wange ''Ich dich auch nicht..'' flüsterte ich und ließ mich wieder auf seine starken Schultern fallen.
Diese Nähe zwischen uns war einerseits ungewohnt, aber andererseits auch genau das was ich ein halbes Jahr vermisst hatte und jetzt hatte ich es wieder, unglaublich.
Auch wenn ich es nicht wollte, warf ich einen Blick auf Basti's Wecker. Schon fast 6. Mist.
''Ich muss dann gehen..'' er sah mich entsetzt an ''Du kannst hierbleiben, bleib bei mir und schlaf hier.. '' ich schüttelte den Kopf ''Das geht nicht, ich hab Mama versprochen das ich am zweiten Weihnachtsfeiertag was mit der Familie mach, weil ich heute schon den ganzen Tag weg bin..'' - ''Aber ich kann dich doch nicht schon wieder gehen lassen..'' seine wunderschönen braunen Augen fixierten meine und ich küsste ihn zärtlich, er nahm noch während unseres Kusses meine Hand und verschränkte sie mit meiner. Wir lösten uns voneinander und er sah mich an, er sah mich einfach nur an ''Ich komm dich besuchen, gleich nach den Feiertagen, solange ich kann und darf, okey?''
überglücklich nickte ich und zog ihn nach oben ''Aber ich muss jetzt, sonst erwisch ich meinen Zug nicht..'' er meinte das er mich zum Bahnhof bringen würde und wir zogen uns schweigend an und stiegen in sein Auto ein.
Es regnete und ich sah aus dem Fenster und verfolgte die Regentropfen die an der Scheibe hinunterliefen. Wir beide hingen unseren Gedanken nach.
Basti stieg mit aus und nahm zögerlich meine Hand, es schien als hätte er vor jeder Berührung noch etwas Angst, was falsch machen zu können. Wahnsinnig süß.
Händchenhaltend liefen wir zum Bahngleis und dann kam dieser scheiß Moment den ich so hasste.
Den ich schon zu oft erleben musste. Leider. Leider. Leider.
Er streichelte meine Wange, während der Regen auf uns herunterprasselte.
''Du Basti, geb mir mal deine Handynummer'' lachte ich um die Situation aufzulockern. Er lachte mit und speicherte sich in mein Handy ein, dann steckte er es zurück in meine Hosentasche.
Seine Berührungen brachten wie immer eine Gänsehaut.

Er legte seine Lippen nocheinmal zärtlich und sanft auf meine und ließ dann aber wieder von mir ab. ''Ich muss dir noch was sagen..'' murmelte er und sah mir in die Augen, oho was kommt den jetzt. ''Ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt'' diese drei Worte, diese drei Worte die ich so sehr vermisst hatte, die ich nur von ihm hören wollte. Er bekam ein strahlendes Lächeln und ein ''Ich liebe dich auch'' zurück und dann gab ich ihm ganz viele kleine Küsse auf den Mund, ließ dann aber von ihm ab. ''Ich muss, bis übermorgen.'' er warf mir noch Luftküsse zu bis ich in den Zug einstieg und ich winkte ihm noch ein letztes mal.